Die peruanischen Warzen sind rötliche Hautknöllchen, die nach einer unbehandelten Infektion mit dem Oroya-Fieber auftreten können.

 

Mit dieser von kleinen Sandmücken übertragenen Erkrankung haben sich 1870-1908 beim Bau der Bahnline zwischen Lima und der Montanstadt Oroya mehrere Tausend dort arbeitende Gleisbauer infiziert.

 

Mehr als 75% der Bahnarbeiter starben an der Infektionskrankheit, die durch hohes Fieber und anderen unschönen Nebenerscheinungen in den sicher ärmlichen und sehr einfachen Lagern herrschte.

 

Diese Erkrangunk findet man nur in den westlichen Hänger der Anden in Kolumbien, Ecuador oder auch Peru in Lagen ab etwa 750 Metern.

 

Ein Student der Medizin wollte in einem Eigenversuch den Zusammenhang zwischen den peruanischen Warzen und dem Oroya-Fieber herausfinden, indem er sich von einem Amigo, der mit der peruanischen Warzenkrankheit befallen war, infizieren ließ.

 

Allerdings verstarb auch der Medizinstudent nach dem dokumentierten Selbstversuch und sein Amigo mußte sich einer Mordanklage stellen.

 

Ich hoffe, Sie werden es verstehen, daß wir auf einen Selbstversuch verzichten, nur um hier noch ein Foto dieses ekligen Warzentypes präsentieren zu können.